Shit Happens
Was für ein scheiß Tag! Sport fiel aus, schön und gut, ist aber ja nichts tolles, denn es ist nun ein Fach, dass keinerlei Vorbereitung benötigt und somit eigentlich gar nicht keinen Spaß machen kann. Das Positive an der Sache ist nur, dass man nun als Arne mit dem Rest seiner PU-Gruppe einfach PU vorziehen kann, denn fast alle dieser Gruppe sind im selben Sportkurs. Ich also ganz fleißig an den Rechner gesetzt, den Admin-Benutzernamen eingetippt, Passwort, auf OK gedrückt und Pling! Fehler! WHAT?! Passwort falsch?! Kann nicht sein! Nach ein paar weiteren Versuchen, musste ich feststellen, dass über die Abiturvorbereitungsphase tatsächlich einiges im Netzwerk umgestellt wurde. Schade drum. Aber ich hatte ja noch ein paar mehr Möglichkeiten, um über das Internet auf meinen Server zuzugreifen. Somit habe ich mich regulär als parne (DANKE für den Tollen Username!) eingeloggt und den Firefox geöffnet. FTP konnte ich sowieso vergessen, denn der Port 21 ist ja auch gesperrt, aber es gibt da ja son schönes Google-Tool namens “Google Browser Sync”, welches alle Browsereinstellungen - und somit auch meine hyperbrecht.de-Seiten und Bookmarks - auf jedem Rechner weltweit verfügbar macht. Womit ich nicht gerechnet hatte: Firefox war natürlich komplett veraltet, das Plugin brauchte jedoch die Version 2.0. Das war dann schon ärgerlich, aber noch lange kein Grund, um aufzugeben.
Nur noch ein paar schritte trennten mich also vom sicheren Erfolg, dachte ich jedenfalls. Denn das SV-Büro ist ja auch ans Netzwerk angeschlossen, hatte jedoch bislang immer besondere Privilegien, musste also nicht über den Server ins Internet, auch nicht diese komischen Benutzereinstellungen von selbigem laden, nix. Einfach nur Rechner, Router, Internet. Das konnte ja also auch nicht umgestellt werden, doch da war ich wohl etwas zu Naiv. Auch hier ging nichts mehr, der Rechner war auf Linux umgestellt und da das ganze jetzt einzurichten wäre echt die Hölle gewesen.
Gut, dachte ich mir, dann schreibe ich Herrn Ruffert jetzt meine Probleme auf und kann nach hause, was ich dann jedoch mache, wusste ich noch nicht so recht, denn Mats und ich werden uns dann wohl immer mal treffen müssen. Echt blöd. Herr Ruffert konnte meine Aufregung verstehen, toll fanden wir das halt beide nicht.